Der beste Weg für Ihre Reststoffe.
Welche Verwertung passt technisch zu Ihrem Reststoff und rechnet sich für Ihren Betrieb?
Verwertungscheck
Der Verwertungscheck von pyropower ist eine technologieoffene Prüfung, die für Ihren Reststoff den technisch und wirtschaftlich passenden Verwertungsweg ermittelt. Wir bewerten den Stoff, vergleichen die Wege und nennen Ihnen Technik und Partner für die Umsetzung.
Erkennen Sie sich wieder?
Wann sich ein Verwertungscheck lohnt
Entsorgung kostet
Sie zahlen für Abholung und Entsorgung, und die Preise steigen.
- Was kostet Ihr Reststoff heute pro Tonne, alles eingerechnet?
- Gibt es einen Weg, auf dem er Erlös bringt statt Kosten?
Abgabe unter Wert
Ihr Reststoff geht zu schwankenden Preisen an Pelletwerke oder Plattenhersteller.
- Wer bestimmt heute den Preis?
- Würde eine Aufbereitung mehr bringen?
Energie und Reststoff am selben Ort
Sie kaufen Strom und Wärme zu, während der Reststoff auf dem Hof liegt.
- Wie viel Wärme und Strom brauchen Sie übers Jahr?
- Reicht Ihre Menge für eine eigene Anlage?
Ausgangslage
Jeder Reststoff hat einen Wert. Entscheidend ist der Weg.
Späne, Hackgut, Rinde, Grünschnitt, Etikettenreste, Schalen oder Trester fallen jeden Tag an. Meist gehen sie an einen Entsorger oder zu einem Preis, den der Abnehmer bestimmt. Oft kauft derselbe Betrieb gleichzeitig Strom und Wärme ein.
Welcher Weg sich für Sie lohnt, hängt von Menge, Stoffeigenschaften, Rechtsrahmen und Energiebedarf ab. Genau das prüfen wir.
Technologieoffen
Welche Verwertungswege wir vergleichen
Stofflich verwerten
Der Reststoff bleibt Rohstoff, für die eigene Produktion oder für Abnehmer in anderen Branchen.
- Aufbereiten, zum Beispiel trocknen, sieben oder pelletieren
- Verkauf an Betriebe, die den Stoff weiterverarbeiten
Energetisch verwerten
Aus dem Reststoff werden Wärme, Strom oder Brennstoff, im eigenen Betrieb oder bei einem Abnehmer.
- Verbrennung, Vergasung, Pyrolyse und weitere thermische Verfahren
- Eigene Anlage oder Abgabe an Heiz- und Kraftwerke
Biologisch verwerten
Nasse, leicht abbaubare Reststoffe werden zu Biogas, Kompost oder Dünger.
- Vergärung und Kompostierung
- Eigene Anlage oder Abgabe an Biogas- und Kompostwerke
Verwertungscheck
Was der Verwertungscheck prüft
Menge und Anfall
Wie viel Reststoff fällt an, wie gleichmäßig über das Jahr, und wie wird heute gelagert und transportiert? Daraus ergibt sich, welche Anlagengröße und welche Logistik in Frage kommen.
Stoffeigenschaften
Wassergehalt, Heizwert, Aschegehalt, Körnung, Stör- und Schadstoffe. Wir werten vorhandene Analysen und Datenblätter aus und zeigen, welche Technik Ihren Reststoff verarbeiten kann.
Regulatorischer Rahmen
Abfall oder Nebenprodukt, Altholzkategorie, Genehmigungsweg je Verwertung und, bei Pflanzenkohle, die Zulässigkeit nach EBC-Standard. Wir ordnen ein und zeigen die Folgen für jeden Weg; eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.
Energiebedarf am Standort
Strom- und Wärmebedarf, Temperaturniveau und Grundlast. Das entscheidet über alle Wege, bei denen Sie die Energie selbst nutzen.
Wirtschaftlichkeit
Heutige Kosten, Erlöse je Weg, Investitionsrahmen und Amortisation als Bandbreite, dazu passende Förderprogramme. Jede Zahl ist gekennzeichnet: gemessen, berechnet, angenommen oder offen.
Optional: Laboranalyse, Praxisversuch und Vor-Ort-Termin
Wo vorhandene Daten nicht reichen, analysieren wir eine Probe im Labor oder testen Ihren Reststoff in einer Versuchsanlage. Beim Vor-Ort-Termin sehen wir uns Anfall- und Lagerstelle an und halten alles im Fotoprotokoll fest.
Bericht, Empfehlung und persönliche Vorstellung
Sie erhalten einen Bericht mit der technischen und wirtschaftlichen Prüfung der Verwertungswege und unserer Empfehlung, inklusive passender Technik und möglicher Anbieter oder Abnehmer. Die Ergebnisse stellen wir Ihnen persönlich vor, per Videokonferenz oder bei Ihnen vor Ort.
Typische Fälle
Reststoffe, die heute Geld kosten
Papierindustrie: Etikettenreste mit Klebeschicht
Trägerpapiere und Stanzgitter aus der Etikettenproduktion tragen Klebe- und Trennschichten. Fürs normale Papierrecycling sind sie kaum geeignet, die Entsorgung kostet rund 200 Euro pro Tonne.
- Welche Wege lässt die Klebeschicht zu?
- Lässt sich der Heizwert im eigenen Werk nutzen?
Möbel- und Holzindustrie: beschichtete Plattenreste
Reste von beschichteten Span- und MDF-Platten sind kein naturbelassenes Holz. Das engt die Verwertungswege ein und macht die Abgabe teuer.
- Welche Altholzkategorie gilt für Ihre Reste?
- Welche Anlage darf sie annehmen, zu welchen Kosten?
Lebensmittelindustrie: nasse Schalen und Trester
Trester, Schalen oder Kaffeesatz fallen nass und oft saisonal an. Lagern ist schwierig, die Abholung teuer.
- Erst trocknen oder direkt vergären?
- Gibt es Abnehmer, die dafür zahlen?
Verwertungscheck
So läuft der Verwertungscheck ab
1. Erstgespräch
20 Minuten am Telefon. Wir klären Reststoff, Menge und Ziel und ob der Verwertungscheck dafür die richtige Größe ist.
2. Daten und Unterlagen
Sie füllen einen kurzen Fragebogen aus und schicken uns vorhandene Analysen oder Datenblätter. Eine Probe brauchen wir nur für eine optionale Laboranalyse.
3. Auswertung
Technische und wirtschaftliche Bewertung der Wege. Auf Wunsch mit Laboranalyse, Praxisversuch und Vor-Ort-Termin.
4. Vorstellung
Wir stellen Bericht und Empfehlung persönlich vor, per Videokonferenz oder bei Ihnen vor Ort. In der Regel drei bis fünf Wochen nach Eingang Ihrer Unterlagen.
Verwertungscheck
Check anfragen
Schildern Sie uns kurz Reststoff, Menge und Ihr Ziel. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Umfang und Ablauf des Verwertungschecks.
Check anfragenFür wen
Für wen ist der Verwertungscheck gedacht?
Holzindustrie und Sägewerke
Späne, Hackgut, Rinde, Kappholz, Sägenebenprodukte und beschichtete Plattenreste.
Papier-, Verpackungs- und Lebensmittelindustrie
Etikettenreste, Faserreste, Schalen, Kerne und Trester.
Kommunen, Landkreise und Bauhöfe
Grünschnitt, Straßenbegleitgrün und Landschaftspflegematerial.
Land- und Forstwirtschaft
Waldrestholz, Heckenschnitt, Stroh und Ernterückstände.
Wer prüft
Wer steckt hinter dem Verwertungscheck?
pyropower GmbH ist ein Energietechnik-Unternehmen aus der Lausitz. Aus mehr als 100 Energieprojekten kennen wir Reststoffe, Anlagen und Genehmigungswege aus der Praxis. Jeden Weg bewerten wir mit denselben Maßstäben, Ihren heutigen eingeschlossen.
Fachlich verantwortet von Sebastian Kießling, Geschäftsführer Technik.
FAQ
Häufige Fragen zur Verwertung von Reststoffen
01 Welche Reststoffe prüfen Sie?
Vor allem biogene Reststoffe: Holz, Restholz und Industrierestholz, Rinde, Grünschnitt, Landschaftspflegematerial, Stroh, Schalen, Kerne und Trester. Dazu Verbunde wie Etikettenreste mit Klebeschicht oder beschichtete Plattenreste. Bei Altholz oder Gärresten klären wir im Erstgespräch, ob eine Prüfung sinnvoll ist.
02 Brauchen Sie eine Probe?
Nur, wenn Sie eine Laboranalyse oder einen Praxisversuch wünschen. Oft reichen vorhandene Analysen und Datenblätter. Menge und Verpackung einer Probe nennen wir Ihnen im Erstgespräch.
03 Ab welcher Menge lohnt sich eine eigene Anlage?
Das hängt vom Weg ab: Eine Hackschnitzelheizung rechnet sich bei anderen Mengen als ein Hackschnitzel-BHKW mit Stromerzeugung. Der Check nennt für jeden Weg die Menge, ab der er sich trägt.
04 Ist mein Reststoff Abfall?
Das hängt von Herkunft, Behandlung und Verwendung ab. Die Einordnung als Abfall oder Nebenprodukt bestimmt Genehmigung und Kosten jedes Weges. Wir ordnen Ihren Reststoff ein und zeigen die Folgen; eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.
05 Kann aus meinem Reststoff Pflanzenkohle werden?
Das hängt vom Reststoff ab, denn der EBC-Standard lässt nur bestimmte Biomassen zu. Ob und in welcher Qualität, klären auf Wunsch eine Laboranalyse und ein Praxisversuch.
06 Sind Sie an eine bestimmte Technik gebunden?
Wir bewerten jeden Weg mit denselben Maßstäben und empfehlen den, der zu Ihrem Reststoff und Ihrem Standort passt. Das kann auch die bessere Abgabe an einen Abnehmer sein.
07 Was kostet der Verwertungscheck?
Das hängt von Reststoff und Umfang ab. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein Festpreisangebot; Laboranalyse, Praxisversuch und Vor-Ort-Termin sind optional.
08 Wie lange dauert der Check?
Drei bis fünf Wochen ab Eingang Ihrer Unterlagen. Mit Laboranalyse oder Praxisversuch kann es länger dauern. Den Zeitplan stimmen wir im Erstgespräch ab.
09 Was passiert mit Ihren Unterlagen und Proben?
Wir nutzen Ihre Unterlagen und gegebenenfalls Proben nur für den Check und behandeln sie vertraulich. Auf Wunsch schließen wir vorab eine Vertraulichkeitsvereinbarung.
010 Was habe ich nach dem Check in der Hand?
Einen Bericht mit der technischen und wirtschaftlichen Prüfung der Verwertungswege und unserer Empfehlung, inklusive passender Technik und möglicher Partner. Die Ergebnisse besprechen wir persönlich mit Ihnen, per Videokonferenz oder vor Ort.
011 Unterstützen Sie auch bei der Umsetzung?
Auf Wunsch ja: bei Förderantrag, Genehmigung und der Auswahl von Anbietern und Abnehmern. Das beauftragen Sie getrennt vom Check.