Wärme für Kommunen und Wärmenetze
Grundlast aus Reststoffen der Region
[ Ausgangslage ]
Viele Kommunen planen ihre Wärmeversorgung neu, etwa im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung. Gleichzeitig fallen in der Region Baumschnitt, Landschaftspflegeholz und Waldrestholz an. Daraus entsteht Grundlastwärme für Wärmenetze, planbar über das ganze Jahr.
[ Technologie ]
Passende Technologie für Wärmenetze
Für Wärmenetze zählt planbare Grundlast, an manchen Standorten zusätzlich Strom.
[ Grundlastwärme ]
Wofür
Heißwasser mit 90/70 °C als Grundlast für das Wärmenetz, rund um die Uhr.
Warum
Bis zu 990 kW Wärme aus Baumschnitt, Landschaftspflegeholz und Waldrestholz der Region.
[ Wärme und Strom ]
Wofür
Wärme für das Netz und Strom für Pumpen, Gebäude oder zur Einspeisung.
Warum
Eine Anlage liefert beides, dazu Pflanzenkohle, die regional eingesetzt oder verkauft werden kann.
Spitzen und Schwankungen übernehmen Speicher und vorhandene Kessel.
[ Reststoffe der Region ]
Baumschnitt und Holz aus der Region
Was bei Landschaftspflege, Straßenbegleitgrün und im Forst anfällt, wird zu Wärme:
› Baum- und Strauchschnitt
› Landschaftspflegeholz und Waldrestholz
› Andere Reststoffe nach Prüfung im Labor
[ Wärmenetz ]
Grundlast für das Wärmenetz
Pyro-Hex 1000 liefert bis zu 990 kW Wärme als Heißwasser mit 90/70 °C, rund um die Uhr. Spitzen und Schwankungen übernehmen Speicher und vorhandene Kessel.
› Ausgelegt auf den Dauerbetrieb
› Vollautomatisch mit Fernüberwachung
› Mit Pyro-ClinX 150, wenn auch Strom gebraucht wird
Mehr dazu im Fachartikel Dezentrale Energieversorgung.
[ Projekte ]
Projekte für Kommunen und Verbände
[ Häufige Fragen ]
Häufige Fragen zu Wärmenetzen und Kommunen
01 Wie kann eine Kommune Reststoffe für die Wärmeversorgung nutzen?
Holzige Reststoffe aus Landschaftspflege, Baumschnitt und Forst werden zu Hackschnitzeln aufbereitet. Pyro-Hex 1000 macht daraus bis zu 990 kW Wärme für ein Wärmenetz und gewinnt dabei Pflanzenkohle.
02 Lässt sich Grünschnitt verwerten?
Holziger Grünschnitt wie Baum- und Strauchschnitt lässt sich zu Hackschnitzeln aufbereiten und einsetzen. Andere Anteile prüfen wir vorab im Labor oder mit einer Probepyrolyse.
03 Passt eine Pyrolyseanlage in die kommunale Wärmeplanung?
Eine Pyrolyseanlage liefert planbare Grundlastwärme aus regionalen Reststoffen und kann ein Baustein der Wärmeplanung sein. Ob sie zu einem Gebiet passt, prüfen wir mit Wärmebedarf, Netz und Brennstoffaufkommen in der Vorprojektphase.
04 Welche Temperaturen liefert die Anlage für das Wärmenetz?
Heißwasser mit 90/70 °C. Pyro-Hex 1000 liefert bis zu 990 kW, Pyro-ClinX 150 bis zu 450 kW Wärme und zusätzlich Strom.
05 Wer betreibt die Anlage?
Die Anlage läuft vollautomatisch mit Fernüberwachung. Wir schulen das Personal vor Ort oder übernehmen den Betrieb.
06 Was passiert mit der Pflanzenkohle?
Die Pflanzenkohle lässt sich regional einsetzen, etwa in der Landwirtschaft, oder verkaufen. Auf Wunsch übernehmen wir den Verkauf von Pflanzenkohle und CO₂-Zertifikaten.
07 Gibt es Förderung?
Welche Förderprogramme in Frage kommen, prüfen wir in der Vorprojektphase und begleiten auf Wunsch die Anträge.
08 Wie läuft ein Projekt ab?
Im kostenfreien Erstgespräch klären wir Bedarf, Brennstoff und Standort. In der Vorprojektphase prüfen wir Technik und Wirtschaftlichkeit mit Ihren Zahlen. Danach folgen Planung, Bau und Inbetriebnahme.


