Anwendungen
Eigene Energie für Industrie, Holz und Kommunen
[ Überblick ]
Jeder Standort braucht Energie anders. Manche brauchen Strom und Wärme, manche vor allem Wärme, andere haben heiße Abwärme übrig. Aus holzigen Reststoffen oder aus vorhandener Abwärme entsteht daraus eigene Energie, rund um die Uhr.
[ Einsatzbereiche ]
Wo eigene Energie aus Reststoffen passt

Industrie und Prozesswärme
Grundlast für Prozesse, Hallen und Trocknung, aus Reststoffen oder aus Abwärme.

Holzindustrie
Abschnitte, Rinde und Hackschnitzel werden zu Strom, Wärme und Pflanzenkohle.

Wärmenetze und Kommunen
Grundlastwärme aus Baumschnitt und Landschaftspflegeholz, planbar über das ganze Jahr.
[ Technologie ]
Welche Technologie wofür passt
Die Wahl hängt davon ab, was am Standort gebraucht wird und welche Wärmequelle vorhanden ist.
[ Strom und Wärme ]
Wofür
Eigenstrom und Wärme für Prozesse, Hallen und Wärmenetze, rund um die Uhr.
Warum
Die extern befeuerte Mikrogasturbine macht aus dem Pyrolysegas Strom, die Wärme wird ausgekoppelt. Pflanzenkohle entsteht als Wertstoff dazu.
[ Vor allem Wärme ]
Wofür
Prozesswärme, Trocknung, Gewächshäuser und Wärmenetze mit hohem Wärmebedarf.
Warum
Bis zu 990 kW Wärme aus holzigen Reststoffen, ohne Verstromung. Die Pflanzenkohle bindet Kohlenstoff dauerhaft.
[ Heiße Abwärme ]
Wofür
Strom und Wärme aus Abwärme mit 900 bis 1.000 °C, etwa aus Öfen und Hochtemperaturprozessen.
Warum
Kein zusätzlicher Brennstoff und kein Eingriff in den Hauptprozess: Die Anlage schließt an den vorhandenen Heißgasstrom an.
Eigene Reststoffe und ein eigener Strombedarf sind keine Voraussetzung: Den Brennstoff organisieren wir aus der Region, Strom lässt sich einspeisen.
[ Weitere Einsatzbereiche ]
Landwirtschaft und Abwärme
[ Landwirtschaft und Gartenbau ]
Wärme für Gewächshäuser und Höfe
Gewächshäuser und landwirtschaftliche Betriebe brauchen Wärme oft über viele Monate. Sie entsteht aus Reststoffen, die im Betrieb oder in der Region anfallen.
› Reststoffe aus Landschaftspflege, Obst- und Weinbau
› Wärme für Gewächshäuser, Ställe und Trocknung
› Pflanzenkohle für den eigenen Boden oder zum Verkauf
[ Abwärme ]
Strom aus heißer Abwärme
Wo Prozesse Abwärme mit 900 bis 1.000 °C abgeben, entsteht daraus Strom und nutzbare Wärme, ohne zusätzlichen Brennstoff.
› Glas, Keramik und Ziegel
› Metallverarbeitung und Gießereien
› Zement, Kalk und Chemie
[ Häufige Fragen ]
Häufige Fragen zu den Anwendungen
01 Für welche Betriebe eignet sich eine Pyrolyseanlage?
Für Standorte, die über das ganze Jahr Wärme oder Strom und Wärme brauchen: Industriebetriebe mit Prozesswärme, holzverarbeitende Betriebe, Kommunen, Stadtwerke und Wärmenetze sowie Gartenbau und Landwirtschaft.
02 Welche Anlage passt zu welchem Bedarf?
Pyro-ClinX 150 erzeugt Strom, Wärme und Pflanzenkohle aus holzigen Reststoffen. Pyro-Hex 1000 ist auf Wärme bis 990 kW und Pflanzenkohle ausgelegt, ohne Verstromung. ClinX Heat erzeugt Strom und Wärme aus vorhandener Hochtemperatur-Abwärme.
03 Brauchen wir eigene Reststoffe?
Eigene Holzreste senken die Brennstoffkosten, sind aber keine Voraussetzung. Fehlt eine eigene Quelle, organisieren wir den Brennstoff aus der Region.
04 Müssen wir den Strom selbst verbrauchen?
Strom aus dem Pyro-ClinX-System lässt sich selbst nutzen oder ins Netz einspeisen. Ein eigener Strombedarf ist keine Voraussetzung.
05 Was passiert mit der Pflanzenkohle?
Sie setzen die Pflanzenkohle selbst ein oder verkaufen sie. Auf Wunsch übernehmen wir den Verkauf von Pflanzenkohle und CO₂-Zertifikaten.
06 Wie finden wir heraus, welche Anlage passt?
Im kostenfreien Erstgespräch klären wir Bedarf, Brennstoff und Standort. In der Vorprojektphase prüfen wir Technik und Wirtschaftlichkeit mit Ihren Zahlen.


