Energiesicherheit für Ihre Produktion.
Welche Produktion läuft weiter, wenn Strom, Gas oder Wärme ausfallen?
In zwei Stufen
Wir zeigen Ihnen, welche Teile Ihrer Produktion bei einem Ausfall von Strom, Gas oder Wärme weiterlaufen und was Sie als Erstes tun sollten. Stufe 1 liefert die Antwort und die ersten Maßnahmen in zwei bis vier Wochen. Stufe 2 macht daraus einen durchgerechneten Plan.
Das Problem
Drei Versorgungen, ein Standort. Und im Ernstfall weiß niemand genau, was weiterläuft.
Strom, Gas und Brennstoff kommen von außen. Trafo, Kessel und Notstromaggregat verteilen sie im Werk. Am Ende hängen die Prozesse, die Geld verdienen. Fällt eine Versorgung aus, entscheidet sich in Minuten, ob Kühlung, Dampf oder Abfüllung weiterlaufen.
In den meisten Werken ist ein Teil davon belegt, ein Teil nur angenommen, und ein Teil hat noch nie jemand gefragt. Genau diese drei Kategorien bringen wir für Ihren Standort auf eine Seite.
Erkennen Sie sich wieder?
Wann sollte ein Produktionsstandort seine Energieversorgung prüfen lassen?
Betrieb absichern
Ein Notstromaggregat steht im Hof, aber niemand kann belegen, welche Teile der Produktion es im Ernstfall wirklich versorgt.
- Was ist geprüft, und was wird nur angenommen?
- Wie kommt die Produktion kontrolliert zurück?
Abhängigkeiten reduzieren
Ihre Prozesswärme hängt an Gas oder an einem einzigen Versorgungsweg, und ein belastbarer Vergleich der Alternativen fehlt.
- Welche Abhängigkeit wollen Sie loswerden?
- Welche neue würden Sie dafür eingehen?
Investition prüfen
Elektrokessel, Wärmepumpe, neuer Trafo oder Werkserweiterung stehen an, aber Netzanschluss, Lastprofil und Ersatzkonzept wurden noch nie zusammen betrachtet.
- Erhält die Investition nur die alte Funktion?
- Oder beseitigt sie zugleich eine kritische Abhängigkeit?
Stufe 1
Prüfen: Trägt Ihre Versorgung im Ernstfall?
In zwei bis vier Wochen wissen Sie, wo Ihr Standort verwundbar ist und was Sie zuerst angehen. Ein Standort, bis zu drei kritische Prozessketten, 7.500 Euro netto.
Was Stufe 1 prüftStufe 2
Planen: Welche Variante macht Sie unabhängiger?
Drei durchgerechnete Varianten mit Kosten und ein Umsetzungsplan, mit dem Einkauf und Instandhaltung sofort arbeiten. Bis zu fünf Prozessketten, Szenarien von 4 bis 72 Stunden, vier bis sechs Wochen. Angebot auf Anfrage.
Was Stufe 2 liefertAuf einen Blick
Stufe 1 oder Stufe 2: Was passt zu Ihrem Standort?
Stufe 1: Prüfen
Die schnelle Antwort auf eine Frage: Trägt Ihre Ersatzversorgung, oder wird das nur angenommen?
- Ein Standort, bis zu drei kritische Prozessketten
- Zwei Gespräche mit Werksleitung und Technik, Vor-Ort-Termin nur bei Bedarf
- Kurzbericht und priorisierte Maßnahmenliste
- 7.500 Euro netto, zwei bis vier Wochen
Stufe 2: Planen
Der Plan für Standorte, die mehr brauchen als eine Antwort: welche Variante, zu welchen Kosten, in welcher Reihenfolge.
- Bis zu fünf kritische Prozessketten
- Szenarien von 4 bis 72 Stunden ohne Strom, Gas oder Wärme
- Drei durchgerechnete Varianten, Umsetzungsplan, Entscheidungsvorlage
- Angebot auf Anfrage, vier bis sechs Wochen
Welche Stufe passt?
Drei Fragen genügen:
- Geht es um mehr als eine kritische Prozesskette?
- Steht eine Investition ab etwa 250.000 Euro an?
- Verlangt ein Kunde, Versicherer oder eine Bank einen Nachweis?
- Kein oder ein Ja: Stufe 1. Zwei oder drei Ja: Stufe 2, und Stufe 1 ist der erste Schritt dorthin.
Stufe 1
Was Stufe 1 prüft
Versorgungswege: Strom, Gas, Wärme, Kälte, Druckluft
Wir verfolgen jeden Weg vom Übergabepunkt bis zum Verbraucher, je Medium, für Ihre kritischen Prozessketten (bis zu drei). Ersatzversorgung und Eigenversorgung werden anhand Ihrer Unterlagen bewertet. Der Standort wird schriftlich abgegrenzt.
Netzanschluss und Verteilung
Netzübergabe, Trafo, Mittelspannung, Haupt- und Unterverteilung, Schaltzustände und Umschaltpunkte. Kritische Verbraucher mit Leistung und Startverhalten, Aggregate, USV-Anlagen, Batterien und Brennstoffvorräte. Die Unterlagen werden gegen die tatsächliche Anlage abgeglichen.
Kritische Prozesse und Verbraucher
Produktionsschritte, Chargen und Mindestdurchsatz, Mindestfunktion je Prozess, tolerierbare Unterbrechung und Wiederanlauf. Hilfsverbraucher wie Pumpen, Steuerung und Kühlung werden mit erfasst, ebenso die Qualitätsfreigabe nach dem Wiederanlauf.
Gespräche mit Werksleitung und Technik
Zwei Gespräche von je 45 bis 60 Minuten: mit der Werksleitung sowie mit Instandhaltung und Technik gemeinsam. Aussagen werden gegen die Unterlagen gespiegelt. Widersprüche werden festgehalten, nicht geglättet.
Optionaler Vor-Ort-Termin
Rundgang entlang der Versorgungswege, nicht durch das ganze Werk: Typenschilder, Nennleistungen, Baujahre, Ersatzversorgung, Umschaltungen und Brennstofflagerung. Ergebnis sind Fotoprotokoll und Abweichungsliste. Zuschlag 1.000 Euro netto, vorab mit Ihnen abgestimmt.
Was belegt ist und was nur angenommen wird
Jede wesentliche Aussage im Bericht bekommt eine von vier Kennzeichnungen: belegt (steht so in Ihren Unterlagen oder an der Anlage), plausibel (ingenieurtechnisch nachvollziehbar, aber nicht dokumentiert), getestet (mit Datum und Bedingungen) oder offen (dazu gibt es keine belastbare Aussage). So wissen Sie, worauf Sie sich verlassen können und wo Sie nachlegen müssen.
Kurzbericht, Maßnahmenliste und Übergabe
Ein Kurzbericht von rund fünf Seiten als Word- und PDF-Datei, geschrieben für Geschäftsführung und Technik zugleich: die Abhängigkeitskette je Prozess, die priorisierten Lücken und eine Maßnahmenliste für die nächsten Schritte, einschließlich der Option, nichts weiter zu beauftragen. Übergabe in 60 Minuten mit Werksleitung und Technik. Kein Gutachten für den Schrank: Ihre Instandhaltung kann am Montag damit anfangen.
Stufe 1
So läuft Stufe 1 ab
1. Erstgespräch
20 Minuten am Telefon. Wir klären, welche Entscheidung bei Ihnen ansteht und ob Stufe 1 dafür die richtige Größe ist. Unterlagen brauchen wir noch nicht.
2. Unterlagen und Gespräche
Sie stellen vorhandene Unterlagen bereit. Wir sprechen mit Werksleitung sowie Instandhaltung und Technik und spiegeln die Aussagen gegen die Dokumentation.
3. Auswertung
Versorgungswege, Netzanschluss, Prozesszuordnung und Wiederanlauf werden bewertet. Nur wenn die Unterlagen nicht reichen, kommt ein Vor-Ort-Termin dazu.
4. Übergabe
Kurzbericht und Maßnahmenliste als Word- und PDF-Datei, dazu ein 60-minütiger Termin mit den Verantwortlichen. Zwei bis vier Wochen nach Dateneingang.
Stufe 1
7.500 Euro netto
Ein Standort, bis zu drei kritische Prozessketten, Kurzbericht und Maßnahmenliste in zwei bis vier Wochen. Mit Vor-Ort-Termin 8.500 Euro netto, Reisekosten innerhalb Deutschlands enthalten. Zahlung 50 Prozent bei Auftrag, 50 Prozent bei Übergabe.
Erstgespräch vereinbarenStufe 2
Wenn eine Antwort nicht reicht: Stufe 2 plant den Weg
Für Standorte mit mehreren kritischen Prozessketten (bis zu fünf), vor einer Großinvestition oder wenn Kunden, Versicherer und Kapitalgeber belastbare Nachweise verlangen. In vier bis sechs Wochen bewerten wir Szenarien von 4 bis 72 Stunden ohne Strom, Gas oder Wärme, vergleichen drei Lösungsvarianten mit Kosten und liefern einen Umsetzungsplan, mit dem Instandhaltung und Einkauf direkt arbeiten können. Stufe 1 ist immer der erste Schritt.
Stufe 2
Was Stufe 2 liefert
Entscheidungsvorlage für die Geschäftsführung
Drei bis fünf Seiten: die wichtigsten Befunde, die erreichbaren Betriebsziele, der Handlungsbedarf und die nächste Investitionsentscheidung. Geschrieben, damit sie in einer Sitzung entschieden werden kann.
Register Ihrer Prozesse und Verbraucher
Ein bearbeitbares Register aller betrachteten Funktionen mit Versorgungswegen, Lasten und Hilfsmedien, Verantwortlichen je Eintrag sowie Datengrundlage und Stand. Es bleibt bei Ihnen und lässt sich fortschreiben.
Szenario-Übersicht: Was läuft wann weiter
Für jede Prozesskette und jedes Szenario steht, welche Funktion erreichbar ist: kurze Unterbrechung, Stromausfall über 4, 24 und 72 Stunden, Gas- und Wärmeunterbrechung. Dazu die begrenzenden Faktoren und die offenen Punkte.
Variantenvergleich
Der Ist-Zustand und in der Regel drei Lösungsvarianten, jeweils mit Voraussetzungen, Kostenbandbreiten und Wirkungsgrenzen. Eigene und fremde Technik werden nach denselben Kriterien bewertet.
Umsetzungsplan
Sofortmaßnahmen, mittelfristige und langfristige Schritte, jeweils mit Verantwortlichen, Abhängigkeiten und Erfolgskriterien. Damit aus der Analyse ein Plan wird, mit dem Instandhaltung und Einkauf sofort arbeiten können.
Rechenanhang und Daten
Versionierte Annahmen, Berechnungen und Sensitivitäten, Datenlücken und die nächsten erforderlichen Prüfungen, dazu die Nutzungsrechte an den Ergebnissen. Nachvollziehbar für Ihre Technik und für Dritte wie Versicherer oder Banken.
Abschlussworkshop und Übergabe
Vorstellung der Ergebnisse mit Technik und Geschäftsführung, Entscheidungen werden im Protokoll festgehalten. Übergabe am Ende der Laufzeit als Word-, PDF- und Excel-Dateien. Angebot auf Anfrage, in der Regel innerhalb von fünf Werktagen nach dem Erstgespräch.
Stufe 2
Angebot für Stufe 2 anfordern
Der Umfang richtet sich nach Ihrem Standort: Zahl der Prozessketten, Energieträger, Szenarien, zusätzliche Messungen. Deshalb erstellen wir das Angebot individuell, in der Regel innerhalb von fünf Werktagen nach dem Erstgespräch.
Angebot anfordernOffen gesagt
Wir bauen Energieanlagen. Deshalb wissen wir, wann man keine braucht.
pyropower entwickelt und liefert eigene Energiesysteme: Pyro-ClinX und ClinX Heat. Deshalb trennen wir Prüfung und Umsetzung: Eigene Technik wird nach denselben Kriterien bewertet wie fremde, und die Empfehlung darf lauten, nichts zu bestellen. Eine Bestellung bei pyropower ist weder Voraussetzung noch Folge dieses Auftrags.
- Kein Blackout-Versprechen. Die Frage ist, was ein interner Engpass, eine geplante Änderung oder ein Lieferant bei Ihnen auslöst.
- Keine Autarkie-Zusage. Jede Alternative verringert eine Abhängigkeit und schafft eine andere. Wir benennen beide.
- Kein Gesamtscore. Sicherheitskritische Lücken lassen sich nicht mit guten Werten anderer Bereiche verrechnen.
Für wen
Für welche Unternehmen ist das gedacht?
Geschäftsführung
Eine knappe Entscheidungsvorlage statt eines Gutachtens: Standortrisiken, Produktionsfähigkeit und Investitionsprioritäten auf wenigen Seiten.
Werksleitung und Instandhaltung
Nachvollziehbare Ingenieurunterlagen zu Versorgungswegen, Engpässen, Lasten und Umsetzbarkeit.
Kaufmännische Leitung
Kostenbandbreiten und belastbare Annahmen, keine unbewiesenen Einsparversprechen.
Qualität und Kundenmanagement
Ein Nachweisbaustein für Kundenaudits, Notfallpläne und Wiederanlaufanforderungen, etwa nach IATF 16949.
Wer und für wen
Wer prüft und plant?
pyropower GmbH ist ein Energietechnik-Unternehmen aus der Lausitz. Wir entwickeln extern befeuerte Mikrogasturbinen und Pyrolysesysteme und bringen diese Erfahrung aus dem Anlagenbau in die Frage ein, wie ein Standort seine Energieabhängigkeiten erkennt und gezielt verändert.
Beide Stufen sind für Werke gedacht, die Prozesswärme, Dampf, Kälte oder Trocknung brauchen und bei denen ein Stillstand teuer ist: Lebensmittel und Getränke, Kunststoff und Metall, Holz und Trocknung, industrielle Wäschereien, deutschlandweit, typischerweise 50 bis 1.000 Beschäftigte.
Fachlich verantwortet von Sebastian Kießling, Geschäftsführer Technik.
FAQ
Häufige Fragen zu Notstromkonzept, Ersatzversorgung und Energiesicherheit
01 Wir haben schon ein Energieaudit. Brauchen wir das trotzdem?
Ja, denn es geht um eine andere Frage. Ihr Audit zeigt, wo Sie Energie sparen. Stufe 1 zeigt, was bei einer Störung weiterläuft. Ihre vorhandenen Audits und Notfallpläne nutzen wir dafür. Das spart Ihnen Zeit und Geld.
02 Das Netz fällt bei uns praktisch nie aus. Warum sollten wir prüfen?
Das Netz ist selten das Problem. Die meisten Unterbrechungen entstehen im eigenen Werk: ein Engpass, eine Umschaltung, die nie getestet wurde, ein Lieferant, der kündigt. Stufe 1 zeigt, was Ihre Produktion dann aushält.
03 Was gehört in ein Notstromkonzept für die Produktion?
Kritische Verbraucher mit Leistung und Startverhalten, Umschaltbedingungen, Brennstoffreichweite, Hilfsmedien wie Steuerung, Kühlung und Druckluft sowie ein Wiederanlaufplan. Ein Aggregat im Hof ist noch kein Konzept.
04 Wie lange muss ein Industriebetrieb einen Stromausfall überbrücken können?
Es gibt keine allgemeine gesetzliche Vorgabe. Das BBK empfiehlt für KRITIS-Betreiber 72 Stunden ohne externe Nachbetankung; für andere Betriebe ergibt sich die Dauer aus dem Prozess. Wir bewerten 4, 24 und 72 Stunden als Analysehorizonte, nicht als Zusage.
05 Was passiert mit der Prozesswärme, wenn Gas ausfällt?
Das hängt davon ab, ob es eine alternative Wärmebereitstellung gibt und welche Betriebszustände zeitlich zulässig sind. Häufig fehlt beides in der Dokumentation. Stufe 1 benennt, welche Prozesse wie lange ohne Gas laufen können und wo eine Alternative fehlt.
06 Reicht eine PV-Anlage mit Speicher als Notstromversorgung?
Nur, wenn die Anlage inselfähig ist und die Umschaltung auf Ihre kritischen Verbraucher technisch nachgewiesen wurde. Ein hoher Eigenverbrauch im Jahresmittel sagt nichts darüber, was im Störungsfall läuft.
07 Welche Nachweise verlangen Kunden, Versicherer oder Banken zur Energieversorgung?
Automotive-Kunden nach IATF 16949 verlangen Notfallpläne inklusive Versorgungsunterbrechungen; Versicherer fragen bei Betriebsunterbrechungsdeckung nach Vorsorge; Banken vor Finanzierungen nach Betriebsfähigkeit. Stufe 1 liefert dafür einen energietechnischen Nachweis, den Sie Ihren Unterlagen beilegen. Eine Zertifizierung ist es nicht.
08 Ist Stufe 1 ein Gutachten oder eine Zertifizierung?
Weder noch, und das ist Absicht. Stufe 1 ist eine Ingenieurprüfung für Ihre Entscheidung. Wir werten Ihre Unterlagen aus, sprechen mit Werksleitung und Technik und kommen bei Bedarf ins Werk. Sie wissen danach, was im Ernstfall weiterläuft, und halten eine Maßnahmenliste in der Hand. Messungen, Belastungstests und Behördengutachten gehören nicht dazu. Wo sie sich für Sie lohnen würden, steht im Kurzbericht.
09 Was passiert mit unseren Unterlagen?
Ihre Unterlagen bleiben vertraulich. Wir nutzen sie nur für diesen Auftrag und löschen sie auf Wunsch nach Abschluss. Technische Unterlagen tauschen wir erst nach einer Vertraulichkeitsvereinbarung und über einen geschützten Weg aus. Als Referenz nennen wir Sie nur mit Ihrer schriftlichen Freigabe.
010 Was habe ich nach Stufe 1 in der Hand?
Eine belastbare Antwort darauf, ob Ihre Ersatzversorgung im Ernstfall trägt. Dazu die dringendsten Handlungsfelder und erste To-dos für Ihren Standort. Darin stecken vier bis fünf Ingenieur-Personentage. Wenn Ihr Thema kleiner ist, sagen wir das im Erstgespräch.