Geld verdienen mit Pflanzenkohle: Cottbuser Rundschau berichtet

Kran hebt ein Anlagenmodul in Cottbus

Inhaltsverzeichnis

05.10.2024

Geld verdienen mit Pflanzenkohle: Cottbuser Rundschau berichtet

Aufmacher im Lokalteil

Am 5. Oktober 2024 erschien in der Cottbuser Rundschau, dem Lokalteil der Lausitzer Rundschau, ein großer Beitrag über pyropower. Unter der Überschrift Geld verdienen mit Pflanzenkohle stellte Autorin Lisa Hör vor, wie Unternehmen mit unseren Anlagen Strom und Wärme erzeugen und die entstehende Pflanzenkohle zusätzlich verkaufen können.

Lucie Töpfer, Geschäftsführerin der pyropower GmbH

Lucie Töpfer
Geschäftsführerin

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Das Wichtigste in Kürze

  • Cottbuser Rundschau, Lokalteil der Lausitzer Rundschau, 5. Oktober 2024, Seite 15.
  • Titel: Geld verdienen mit Pflanzenkohle, von Lisa Hör.
  • Thema: Kleinkraftwerke aus Cottbus für Strom, Wärme und Pflanzenkohle.
  • Erwähnt wird der Preis beim Gründerwettbewerb STAR*PARADE in der Kategorie Innovation und Nachhaltigkeit.
  • Das Foto im Artikel stammt von pyropower.

Der Inhalt des Artikels

Ausgangspunkt sind die Klimaziele Deutschlands und die Frage, wie Unternehmen ihren Energieverbrauch umstellen können, ohne dass es sich nur als Kostenfaktor anfühlt. Der Artikel beschreibt, dass Lucie Töpfer und Sebastian Kießling pyropower gegründet haben, um genau das zu erleichtern: Die Anlage liefert Strom und Wärme, und die Pflanzenkohle bringt zusätzliche Einnahmen. Außerdem berichtet die Zeitung über den Preis beim Lausitzer Gründerwettbewerb STAR*PARADE und über die Fertigung in Cottbus.

Quelle

Medium: Cottbuser Rundschau (Lausitzer Rundschau)

Titel: Geld verdienen mit Pflanzenkohle

Autorin: Lisa Hör

Erschienen: 5. Oktober 2024, Seite 15

Der Originalbeitrag ist ein Angebot des genannten Mediums. Alle Rechte an Text und Bild liegen dort. Wir fassen den Beitrag hier in eigenen Worten zusammen.

Pflanzenkohle als zweites Produkt

Der Gedanke aus dem Artikel lässt sich an der Pyro-ClinX 150 nachvollziehen. Die Anlage erzeugt aus holzigen Reststoffen Strom sowie Wärme mit max. 450 kW. Bei der Pyrolyse bleibt zusätzlich Pflanzenkohle zurück, die entsprechend EBC-Standard hergestellt wird. Je nach Qualität kann sie in Böden und Substraten, in der Tierhaltung, in Baustoffen oder in Filtern eingesetzt werden.

Ausgangsmaterial sind unbehandeltes Waldrestholz und Landschaftspflegeholz, die bei 650 bis 800 °C ohne Sauerstoff erhitzt werden. Dabei bleibt die Zellstruktur des Holzes als poröses Material mit großer innerer Oberfläche erhalten. Genau diese Struktur macht Pflanzenkohle für Böden, Tierhaltung und Baustoffe interessant.

Wird die Pflanzenkohle dauerhaft genutzt und ihr Verbleib dokumentiert, lässt sich der gebundene Kohlenstoff zertifizieren. Daraus können weitere Einnahmen über CO₂-Zertifikate entstehen. Für Betriebe heißt das: Die Energie wird vor Ort aus eigenen oder regional verfügbaren Reststoffen erzeugt, und die Pflanzenkohle hat einen eigenen Markt. Wie sich das im Einzelfall rechnet, hängt vor allem von Wärmebedarf, Reststoffmenge und Strompreis ab.

Der Preis bei der STAR*PARADE

Im Artikel erwähnt wird auch die STAR*PARADE 2024, der Gründungswettbewerb der Lausitz. Beim Finale am 19. September 2024 an der BTU Cottbus-Senftenberg hat pyropower die Kategorie Innovation und Nachhaltigkeit gewonnen und zusätzlich den Publikumspreis SHOOTING*STAR erhalten. Über 400 Gäste verfolgten das Finale. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag STAR*PARADE 2024: zwei Preise für pyropower.

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