CO₂-negative Stromerzeugung aus Holzreststoffen: pyropower GmbH ist für den Innovationspreis Berlin Brandenburg 2025 nominiert

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04.11.2025

CO₂-negative Stromerzeugung aus Holzreststoffen: pyropower GmbH ist für den Innovationspreis Berlin Brandenburg 2025 nominiert

Disruptive Technologie für die Energiewende: Strom, Wärme und CO₂-Speicherung in einem System vereint

Strom erzeugen und dabei CO₂ aus der Atmosphäre binden – was wie ein Widerspruch klingt, macht die pyropower GmbH mit Pyro-ClinX möglich. Das System verwandelt Holzreststoffe in grüne Energie und speichert gleichzeitig Kohlenstoff in Form von Pflanzenkohle. Damit bietet pyropower eine neuartige Lösung für die Energiewende: dezentral, wirtschaftlich und messbar klimapositiv. Für diesen Ansatz ist das Unternehmen nun für den Innovationspreis Berlin Brandenburg 2025 nominiert.

Lucie Töpfer

Lucie Töpfer
Geschäftsführerin

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"Mit Pyro-ClinX gelingt uns ein weiterer disruptiver Innovationssprung: Unser System erzeugt nicht nur Strom, sondern dekarbonisiert gleichzeitig. Damit schaffen wir eine technologieoffene Lösung für die dezentralisierte Energieversorgung und leisten einen messbaren Beitrag zur Energiewende"

Lucie Töpfer
Geschäftsführerin

Im Pyrolysereaktor werden Holzreststoffe unter Sauerstoffausschluss in Pyrolysegas und feste Pflanzenkohle umgewandelt. Das Gas wird flammenlos im FLOX-Brenner verbrannt, die entstehende Wärme treibt die Mikrogasturbine über externe Befeuerung an und erzeugt elektrischen Strom – ohne direkten Kontakt zwischen Brenngas und Turbinenmechanik. Die Abwärme der Turbine wird zurück in den Brenner geleitet, wodurch die Effizienz gesteigert wird. Die anfallende Pflanzenkohle bindet CO₂ langfristig und kann vielfältig genutzt werden.

Im Gegensatz zu bestehenden Pyrolyseanbietern, die sich meist auf Wärme oder Pflanzenkohle fokussieren, integriert Pyro-ClinX erstmals Stromerzeugung direkt im Prozess. Das System kann bestehende Pyrolyseanlagen nachrüsten, ist modular skalierbar für Kommunen, Gewerbegebiete und industrielle Anwendungen. Es bietet zugleich eine wirtschaftlich attraktive Lösung im Kontext steigender CO₂-Preise, Energieunsicherheit und regulatorischer Anforderungen.

Die Jury des Innovationspreises Berlin Brandenburg unter Vorsitz von Prof. Oliver Günther, Ph.D., Präsident der Universität Potsdam, hat aus 106 Bewerbungen im Wettbewerb um den Innovationspreis Berlin Brandenburg die zehn besten Innovationen der Hauptstadtregion als Nominierte ausgewählt.

Die Preisverleihung mit Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger findet am 28. November 2025 statt.

Mit dem Innovationspreis würdigen die beiden Länder Berlin und Brandenburg jährlich innovatives und herausragendes unternehmerisches Schaffen. Mit der Einbindung von Wirtschaftsunternehmen und weiteren Institutionen als private Partnerinnen und Partner ist der Preis zugleich ein Preis der Wirtschaft für die Wirtschaft. Seit erstmaliger Auslobung im Jahr 1984 in West-Berlin (seit 1992 gemeinsam mit Brandenburg) wurden mehr als 180 Preisträgerinnen und Preisträger aus über 4.560 Bewerbungen ausgezeichnet.

Pressemitteilung

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